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Thomas Rieckhoff 42 articles
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Durch n Wald ins Buttermoor

Am sonnigen Sonntag des zwoten Februars 14 wollte ich eigentlich meiner Schwester Uta mit meiner "Feuerwehr"einen Besuch abstatten.....aber Pustekuchen ! Sie war gar nicht im Hause. Son Mist !     Ich überlegte,wie ich den Tag noch retten konnte und beschloss nach Klövensteen weiterzufahren um mir die Gegend auf einer anderen Route anzuschauen.

Dort angekommen, fuhr ich erstmal den bekannten Feldweg in Richtung Wald entlang.  Wie erwartet traf ich wieder auf viele freundliche ,meisst junge Reiterrinnen,die stolz mit ihren Pferden dahinritten.Ein immer wieder schöner Anblick !    grins !

Nach einer Weile erreichte ich den Wald und bog in einen der Waldwege ein. Man merkte,das es hier deutlich kühler war. Die Wege wahren teilweise noch gefrohren und es knirschte unter den Rädern. Aber man konnte sehr gut fahren,weil die Oberfläche sehr fest war. Also gab ich wieder ordentlich Stoff. Ich hielt mich Richtung Westen. Der Wald wurde mal dunkler und dann mal wieder heller. Schöne Wege ,die mich durch den Forst führten. Ab und zu eine Lichtung,auf der der Boden schon aufgetaut war,weil die Sonnenstrahlen hier durchdrangen.und das wirkte wie eine Bremse für das Rad und es ging etwas schwerer vorwärts.

Was mich hier am meissten freute,war die Tatsache ,das nur ganz wenig Spatziergänger zu sehen wahren."Wo sind die nur alle hin ?", dachte ich bei mir....na egal,so konnte ich wenigsten ungestört durch den Wald heizen.....und das genoss ich in vollen Zügen !

Irgendwann lichtete sich der Wald,und es Tat sich ein Moor vor mir auf ! Ich kannte diese schöne Gegend von einigen Bildern ,die ich im Internet gesehen hatte. Ich war also im Buttermoor bei Holm !   Also life ist es noch schöner,als auf den Bildern,so mit der in den Sonnenstrahlen leuchtenden Gräsern und den abgestorbenen Bäumen dazwischen. Überall Sumpflöcher und in der Ferne kann mann den Rest eines Sees ausmachen. Einfach toll !

Aber die Sonne verschwand so langsam am Horizont und tauchte die Landschaft in ein oranges Licht . Wahnsinn !....aber ich musste zurück,um nicht bei Dunkelheit durchs Moor zu fahren. Ich kam aber auf den aufgeweichten,morastigen Wegen nur langsam voran und quälte mich mit der Feuerwehr mit dem letzten Sonnenlicht bis zum Wald.  Ich musste erstmal verschnaufen und etwas trinken.

Es war totenstill hier. Man hörte nur die Äste knacken und ab und zu einen Uhu ,der reichlich Werbung machte...aber ich musste mich beeilen. Es war mittlerweile dunkel und ich musste ja noch durch den Wald zurück. Ich fuhr aber einen anderen Weg in süd-östlicher Richtung zurück,weil die Bäume dort nicht so dicht standen und ich den Weg besser verfolgen konnte.

Der Wald schien kein Ende nehmen zu wollen ,aber irgendwie kam ich wieder auf einen der bekannten Feldwege. In der Ferne waren die Lichter mehrerer Gehöfte zu sehen.   An die hielt ich mich. ....und kam genau nach Sülldorf.

Von dort aus fuhr ich auf meiner" Hausstrecke"zurück ins heimische Altona !

....Aber ich hatte doch ganz schön mit meinem Knie zu kämpfen,das sich anfühlte,als wolle es jeden Moment auseinanderfallen. Zu Hause ging ich mit dem Rad auf der Schulter wie auf Eiern die Treppe rauf....aber ich hatte es geschafft...und das in einer guten Zeit !

Nun war es doch noch ein schöner Tag geworden!     Ich werde diese Tour das nächste Mal als Event eintragen !

                                                                  Euer rasender Reporter Thomas

 

 

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