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Thomas Rieckhoff 42 articles
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Der Ausflug zur Radrennbahn in HH-Stellingen

Tour zur Radrennbahn

Heute, am Sonntag wollte ich es wissen. Ich packte also meinen Rucksack für die Ausfahrt und informierte Musty über mein Vorhaben. Ohne zu zögern teilte er mir mit, das er dabei ist. "Klasse, dachte ich, denn fahre ich nicht allein!" Ich machte mein Adriatica startklar und fuhr zu Musty, um ihn abzuholen. Nach wenigen Augenblicken stand ich vor seiner Tür,und es dauerte nicht lang, bis er in voller Lebensgrösse vor mir stand. Er holte noch schnell sein Bocas aus dem Schuppen und es ging los. Wir schlängelten uns durch einige Nebenstrassen und landeten schliesslich an der Kieler Strasse. An einer grossen Kreuzung Richtung Eimsbüttelbot sich uns ein gar frühlingshafter Anblick! Die ganze Grünanlage der Strassenabzweigung war mit Krokossen bedeckt! Wir hielten an, und machten erst mal ein paar Fotos davon. Dann ging es weiter in Richtung Stellingen. Nach einiger Zeit erreichten wir die Abzweigung nach Hagenbecks Tierpark, und bogen ab. In kurzer Zeit erblickte ich ein Hinweisschild mit der Aufschrifft "Radrennbahn". Aha, wir hattens also fast geschafft! Nachdem wir diesem Hinweis einen Moment folgten, fanden wir auch schliesslich die Einfahrt zur Sportanlage. Aber hier zeigte sich uns ein irgentwie trostloses Bild. Der Parkplatz war leer und auch an der Bahn regte sich kein Leben. Einige Arbeiter waren gerade damit beschäftigt die Banden der inmitten der Halle befindlichen Eissportanlage zu entfernen. Tja Freunde, offensichtlich ist die Radsportanlage noch nicht geöffnet. Pech gehabt ! Einer der Mitarbeiter meinte zu uns, das diese erst Anfang Mai in Betrieb genommen wird. Naja, Dann müssen wir eben im Mai noch mal vorbeischauen. Wir machten noch einige Fotos von der Rennbahn und fuhren das nächste Ziel, den Volkspark an. Wir schlugen uns dann dort durch die noch zum Teil mit Schnee bedeckten Waldwege, bis wir an dem Kiosk bei der grossen Wiese hielten,um kurz zu rasten. Musty bestellte sich ein Wasser und zwei Schokoriegel zur Stärkung für uns. Danach bewegten wir uns wieder Richtung Heimat und verabschiedeten uns vom Volkspark. Fast zu Hause angekommen, entdeckte Musty in der Kepplerstrasse einen Schnellimbiss der alten Art. Wir hielten abermals an, um dort eine Portion Pommes zu probieren. Wir schlossen unsere Räder an und betraten den kleinen uhrigen Laden. Wir wurden freundlich von der Ladenbesitzerin begrüsst und sie fragte uns, was wir gern hätten. Wir bestellten uns also jeder eine grosse Portion Pommes rot-weiss und nur weiss. Wir durfren an einem kleinen Tisch in einer Sitzecke Platz nehmen, und während sich die nette Dame um unsere Pommes kümmerte, erzählte sie uns ein wenig über die Geschichte dieses Ladens, der früher mal eine Fleischerei war. Einen Augenblick später brachte sie uns die Pommes an den Tisch. Ich muss sagen, die schmecken so wie früher in meiner Schulzeit! Mit Heisshunger vernichteten wir unsere Teller und man wurde richtig satt! Also, wenn man mal Appetit auf was heisses und fettiges hat und für einen Plausch nicht abgeneigt ist, kann man hier durchaus einkehren! Musty und ich verabschiedeten uns von der netten Dame, setzten uns wieder auf die Räder und fuhren gemütlich nach Hause. Es war ein schöner Nachmittag! 

Euer Thomas    

    Ende

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