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Thomas Rieckhoff 42 articles
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Die Sternfahrt am 16.06.2013 - 2.Teil

So,nun geht es weiter!  Wir fuhren nun also in einer Gruppe, die mittlerweile auf 30-35 Radfahrer angewachsen war, durch den Freihafen. Vorbei an diversen Firmengeländen, Ölbunkern und Fabriken. Keine sehr attraktive Gegend.  Ausserdem hatten wir noch Gegenwind. Irgendwie hatte ich das Gefühl, das wir uns immer mehr von der Köhlbrandbrücke entfernten. Es wurde ein Müssiggang. Scheinbar mussten wir einmal durchs gesammte Hafengebiet. So gings dann weiter bis zu einer grossen Klappbrücke,die wir überquerten. Es war die ......Brücke des vergessenen Namens. Sie ist bekannt dafür, öffters mal ausser Betrieb zu sein. In diesem Falle hätten wir jetzt dicke Backen gemacht. Aber zum Glück war sie offen und wir bewegten uns nach der Überquerung durch grünes Deichgelände. Langsam wurde die Umgebung freundlicher. Man fuhr an Wiesen, Feldern und einzelnen Wohn und Bauernhäusern vorbei bis das Ortsschild von Moorburg erschien. Es roch auch nach Pferden dort. Aber gesehen haben wir keines. Vor uns tauchten nach einiger Zeit Blaulichter auf und ein hinter uns fahrender PKW versuchte noch verzweifelt, unser Trek von Radfahrern zu Überholen und landete schliesslich an der Polizeiabsperrung. Wir hatten es also geschafft ! .....und hatten Glück, das man uns noch durchliess um zum Hauptfeld zu gelangen...und das noch mit Polizeieescorte! Und dann sahen wir sie! Es müssen viele tausend Radler gewesen sein, die sich vor uns herschlängelten. Ein Wahnsinnsbild! Alsbald mischte sich unser Trek in den riesigen Lindwurm von Radfahrern. Es ging von nun an nur noch schleppend voran, und ich beschloss, ohne Klickpedale weiterzufahren, um bei einem plötzlichen Bremsmanöver nicht in ihnen hängen zu bleiben und auf die Schn...... zu fallen.  Es gab so viel zu sehen. Trekinngfahrer, Rennfahrer, Mountenbiker, Einräder, fixe Fixie-fahrer, Tandemfahrer, Familien mit Anhängern, Radkuriere mit ihren schrillen Freundinnen, Opas und Omas auf Hollandrädern, kleine Mädchen und Jungen, die wacker mithielten, Liegeräder und abenteuerliche vollverkleidete Velos. Es war einfach alles dabei !     Nun noch an den Zollgebäuden vorbei, ein paar Schlenker, und da stand sie,  die Köhlbrandbrücke! Voll mit bunten Radlern! Ein toller Anblick! Langsam fuhren auch Musty und ich den gewaltigen Brückenbogen hinauf und man hatte einen schönen Überblick über den gesammten Hamburger Hafen. Ich hatte aber kaum Zeit, um Fotos zu machen, weil die auf der Brücke postierte Polizeibeamten uns dazu anhielten, zügig weiterzufahren. So musste ich die Fotos also während der Fahrt machen. Dazu kam noch der ekliege Geruch von der Hamburger Ölmühle......also schnell weiter! Als wir den Brückenscheitel passierten gings dann recht zügig wieder hinab und man musste höllisch aufpassen, das man keine langsamen Radler rammte. Unten wieder angekommen, gabs erstmal einen langen Fahrradstau. Musty und ich nutzten die Zeit für "aktive Mitgliederwerbung" Irgendwann gings dann weiter über die Elbbrücken zurück in die Innenstadt und über die Mönkebergstrasse zur Endstation,dem Platz der Kundgebung. Hier trafen wir auch auf Lars mit seiner Freundin, die aus Bergedorf mit ihren Mountainbikes hier eingetroffen sind, und sich gerade stärkten. Sie wollten sich jedoch gleich wieder auf den Heimweg machen, weil sie ja noch ne ganze Ecke zu fahren hatten, um wieder zu Hause zu gelangen. Musty und ich stärkten uns dann auch erstmal mit einer grossen Portion Pommes. Vielen Dank nochmal dafür, Musty! Später stiessen wir auf Valda, Carsten und seinem Freund aus Bayern. Die drei sind auf einer anderen Route durch die Stadt gefahren und Valda erzählte ,was sie alles bei ihrer Tour erlebt haben. Mittlerweile hatte sich der Platz am Hauptbahnhof, der vorher aus allen Nähten zu platzen drohte, merklich geleert. Aus der ADFC-Bühne ertönte Brasilianische Trommelmusik, und ging dann über in das Politiker-Einheitsgesülze, wie beim letzten mal, Na ja, ist doch war! Immer werden die Versprechen nur stückchenweise in die Tat umgesetzt! oder eben garnicht! Wir beschlossen also, uns langsam auf den Heimweg zu machen. Wir verabschiedeten Ritter Carsten und seinen Freund, der auch wieder nach Bayern zurück musste und dann hiess es " Rücksturtz nach Altona"  zu einer schönen Tasse Kaffee bei Valda und Musty !     vielen Dank für den schönen Tach mit Euch allen !

Comments

2 comments
  • Thomas Rieckhoff
    Thomas Rieckhoff Die letzten Fotos konnte ich nicht im Artikel speichern,weil sich irgendwas bei der Auswahl der Fotos aufhängte und ich aus Sicherheitsgründen die Auswahl beendete. Ic
    June 17, 2013
  • Thomas Rieckhoff
    Thomas Rieckhoff Habe nachgeladen,das ging
    June 17, 2013