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Thomas Rieckhoff 42 articles
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Die Fahrt an der Elbe entlang

Le Tour de Boberger Baggersee

Es war Sonntag der 4.8.2013 als wir die Tour “An der Elbe entlang” unter der Führung unseres gemeinsamen Freundes Jens in Angriff nahmen. Wir , Valda,Heike,Mustafa,Carsten,Jens und meine wenigkeit trafen uns alle am S-Bahnhof Mittlerer Landweg, um von dort aus zu starten. Jens,unser Führungsmanagement hatte sein Rad mit einem Fahrradanhänger ausgestattet, um Kaltgetränke aus der Kühlbox, den Grill und das Futter mitzukriegen. Jeder von uns Hatte wohl etwas zum Wohle der Allgemeinheit in seinen Gepäcktaschen verstaut. Es ging also los in Richtung Doveelbe,die wir alsbald überquerten. Irgentwann fuhren wir dann an den Deichen der Süderelbe entlang. Hier fuhren auch sehr viele Rennradfahrer allein, oder in Gruppen an uns vorbei. Immer wieder ein schönes Bild. Nach einer ganzen Weile hielten wir an der Stelle, an der vor einigen Monaten eine Gruppe von Rennradlern verunglückte und dabei einen ihrer Kameraden verlor. Ein Lkw, der ihnen entgegenkam ist beim überholen in die Radlergruppe hineingerast. Nun standen wir erschüttert an der Unfallstelle, an der man die Reste des Rennrades des tötlich verunglückten Kameraden an einem Begrenzungspfahl befestigt hatte. Ein Bild des Mannes war auch dabei. Wir hielten einen Augenblick inne und fuhren weiter.

Nach einiger Zeit machten wir auf dem Deich erstmal eine Erfrischungspause.Ah, das tat gut! Die Mittagssonne brannte ganz schön.

Etwas später ging es dann auf der anderen Seite des Deiches direkt am Wasser auf einem schmalen unbefestigten Weg weiter. Es war etwas holprig,aber dafür hatten wir einen schönen Blick auf die Elbe.

Es dauerte auch nicht mehr lange, da hatten wir unser erstes Ziel,die Fähre Zollenspieker erreicht.

Hier ist ein bekannter Treffpunkt für aller art von Motorradfahrern.Man stand Schlange an einem Schnellimbiss, an dem man von Pommes über Kuchen bis Eis alles kriegen kann.

Wir machten also auch erstmal eine längere Pause, um uns zu stärken, und das Pixi-Klo aufzusuchen.

Valda versorgte uns immer wieder mit frischen Gurkenstückchen und leckeren Tomaten. Eine Wohltat bei diesem warmen Wetter.

Nach einer guten halben Stunde sagten wir der Elbe AD und fuhren über Landstrassen, vorbei an Bauernhäusern, Wiesen und Feldern nach Nettlenburg und weiter in die Boberger Dünen, wo wir am dortigen Baggersee unser lager aufschlugen.

Jens machte sich sofort daran, den mitgebrachten Grill aufzubauen und anzuschmeissen. Alle hatten schon Hunger und das Grillgut wurde ausgepackt,und lag alsbald auf dem Grillrost. Jeder hatte etwas zur “Tafel” hinzuzufügen. Es fehlte an nichts und wir liessen es uns schmecken. Zu guter letzt baute uns Heike sogar noch einen Kuchen aus Eierwaffeln und Schokodrops!

Nach diesem okulenten Mahl ging ich runter zum See, das Wasser testen.Ich mischte mich unter das badende Volk und liess mich in das Wasser gleiten. Herrlich, diese Erfrischung! ….und die Wasserquallität ist wirklich gut! Ich dümpelte so eine weile herum, als plötzlich um mich herum Blasen aufstiegen. Ein deutliches Zeichen dafür, das sich bei mir so einiges angestaut hatte. Ich konnte auch viele blau leuchtende Libellen beobachten, die an mir vorbeiflogen. Manchmal waren es auch zwei, die sich gegenseitig abschleppten.

Als ich mich nach dem befreihenden Bad abgetrocknet und umgezogen hatte, begannen wir das Lager wieder zu räumen und die Räder klarzumachen.

Wenig später führte Jens uns zum nahegelegenen S-Bahnhof, an dem wir gestartet sind und wir verabschiedeten uns von unserem Freund. Carsten ist vorher schon in Richtung Heimat abgebogen. Er wollte mit dem Rad wieder nach Hause fahren.

Wir aber stiegen mit unseren Rädern in die Nächste Bahn und kamen so auf dem bequemen Weg nach Hause.

Es war wieder ein schöner Tag mit meinen Freunden, den ich so schnell nicht vergessen werde.

 

ENDE Euer Thomas

Comments

1 comment
  • Thomas Rieckhoff
    Thomas Rieckhoff na das nenne ich mal ein "mildes " Urteil ! mehr sage ich jetzt dazu nicht......
    August 17, 2013