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Thomas Rieckhoff 42 articles

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Die Feldwegetestfahrt durch Klövensteen

Ich hatte mir fest vorgenommen,nach der letzten Schrauberei am Roadrunner den Sonntag für eine Testfahrt zu nutzen. Als Ziel hatte ich mir Schenefeld / Klövensteen ausgesucht.

Ich hatte mir gedacht,das die dort befindlichen asphaltierten Feldwege am besten dafür geeignet währen, eine Testfahrt durchzuführen, da alles abseits vom Schuss ist (dachte ich).

Also machte ich mich am Sonntag Nachmittag auf den Weg.Ich fuhr auf meiner Nebenstrecke zur Elbchaussee bis kurz vor Blankenese und radelte den Rest bis zum Blankeneser Bahnhof auf der Elbchaussee weiter und bog dann in Richtung Sülldorf ab. Nachdem ich alle Steigungen geschafft hatte,ging es nach Sülldorf nur noch bergab und ich konnte richtig Feuer geben. Dabei häftete ich

mich in den Windschatten eines vor mir fahrenden Autos, aber der bremmste mich jedesmal aus, wenn uns etwas entgegen kam.

An der Ampel der Kreuzung zum Sülldorfer Bahnhof musste ich anhalten. Neben mir auf dem Fussweg standen zwei junge Mädchen im Reitdress und grüssten mich freundlich mit einem Hallo. Leicht irritiert grüsste ich ebenso freundlich zurück. Ich dachte ok, vieleicht liegts an meiner “Rüstung”, und fuhr weiter durch Sülldorf hindurch,bis ich am Ende des Dorfes an den ersten Feldweg gelangte, der mich hinaus in die Landschaft Klövensteens führte.

Es ging zügig voran ,vorbei an Feldern und Pferdekoppeln auf denen tolle Pferde und Ponys friedlich grasten.Der Fahrtwind pfiff mir um die Ohren und ich bekam so eine art von Freiheitsgefühl,als ich plötzlich hinter einer Kurve in die Eisen musste. Zwei ganz junge Reiterrinnen,stolz auf ihren Rössern sitzend, kamen mir entgegengeritten. Ein toller Anblick! Als sie passierten, lächelten sie mir freundlich zu. Ich währe fast vom Sattel gerutscht. Wie ist das bloss möglich,das mir hier alle so freundlich gesonnen sind, dachte ich mir. Es muss wohl an den Pferden liegen. Reiten scheint ja gute Laune zu machen,sagte ich mir und stiess bald darauf auf eine Gruppe radelnder Kinder, die wohl auch einen Ausflug hierher gemacht hatten. Vorsichtig überholte ich den kleinen Tross und gab wieder Feuer.

Einen Moment später musste ich wieder vom Gas. Vor mir tauchte die Ponywaldschenke auf.

Hier war ein reges Treiben aus Kindern, die ihr Pony an der Leine führten,oder reitend mit einem glücklichen Gesichtsausdruck über den Reitweg geführt wurden. Etwas ältere Mädchen ritten über die Strasse und dirigierten ihr Pferd gerade auf den Reiterhof hinter der Schenke.Eines der Mädchen ritt sogar rückwärts von der Strasse herunter, um mir Platz zu machen! Ich bedankte mich und sagte “Mensch. ich wusste garnicht, das die auch nen Rückwärtsgang haben!”

Dann ging es weiter. Ich bog nach links ab,aber nach einer Weile merkte ich ,das ich den Weg schon kannte,und drehte um. Ich versuchte mein Glück in die andere Richtung. Den Weg kannte ich noch nicht,aber er führte mich geradewegs in eine Wohnsiedlung. Deswegen bog ich bei der nächsten Gelegenheit in Richtung Felder und Wiesen ab und radelte weiter,bis ich wieder einen Feldweg erwischte.

In einer Kurve mit einer Bank, an der ich erst vorbeiraste,machte ich zunächst eine Pause.

Hier mussten meine Nuss-Müsliriegel herhalten. Einen Iso-Drink hatte ich auch dabei. Und wie ich da so sahss, konnte ich ein Reh beobachten, das zu einem nahegelegenen Waldstückchen eilte, um sich wieder zu verstecken. Einige Reiterinnen und ein Traktor passierten meine Bank. Wenig später auch einige Radler und Jogger. Aber nur die Reiterrinnen grüssten mich freundlich. Ich sach ja, es muss an den Pferden liegen.

Nachdem ich mein Päuschen beendet hatte befuhr ich mit hohem Tempo bis zu seinem Ende und........ich war wieder an der Stelle angelangt,an der es in die Felder ging.

Ich bin dann wieder in Richtung Heimat gefahren.

Auf dem Rückweg kam ich durch Osdorf und ich beschloss,meine Schwester zu überraschen, da es ja eh auf dem Heimweg lag, und ich sie lange nicht gesehen hatte.

Die Überraschung ist mir dann gut gelungen. Schwager und Schwesterherz freuten sich sehr über meinen “Überfall” Wieder ein schöner Tag

  • Posted by Thomas Rieckhoff
  • September 10, 2013 9:35 PM CEST
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