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Thomas Rieckhoff 42 articles
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Die Kniebandagentour ins Buttermoor

Ich glaube, es war Sonntag der was weiß ich, als mir wiedermal die Decke auf den Kopf viel.

Nachdem ich meine "Hausaufgaben" erledigt hatte,ging alles sehr schnell. Auch die Zeit war schon fortgeschritten, und ich musste sie einholen. Deswegen schnell was gegessen, Musty angerufen , zum Mitkommen überredet,Rucksack gepackt, mich angezogen,das Adriatica geschnappt, tschüss gesagt, losgefahren, Musty, der sich gerade die dritte oder vierte Jacke ( sein Zwiebelprinzip) überzog, abgeholt, dann zum Bahnhof Königsgedings und eine Bahn nach Sülldorf gekapert,, dort gut angekommen, wieder ausgestiegen und durch Sülldorf in die Pampa geradelt. Jetzt in Feldweg abgebogen. Weiden, Koppeln, Pferde, Wiesen, blauer Himmel Sonne, Wolken, ein Falke, angehalten, gestaunt, Foto gemacht.....und noch eins.....noch eins, weitergefahren, aber nicht lange,gestaunt und wieder angehalten, Pferde mussten Model stehen, weitergefahren und hübsche Reiterinnen kamen entgegen. Ich grinste ihnen freundlich entgegen und Musty warf ihnen liebreitzende Sprüche hinterher.

Dann kam der Wald. Wir fuhren hinein und hinterließen unser Reifenprofil auf seinen Wegen. Wieder angehalten und Fotos gemacht. Dann weitergefahren und Zünder gesucht. (Auswüchse an alten abgestorbenen Birkenstämmen,die sich gut zum Grill anzünden eignen). Wir hatten keine Tüte dabei, also seingelassen. Weitergefahren und der Wald wurde dunkler, uns auch. Suchten nach Rotkäppchen oder Hexe, waren aber nicht da.....und dann das Buttermoor !

Butter war geklaut, aber Moor war noch da. Na Gott sei Dank !

Kurz geschaut, wieder umgedreht und wieder zum Waldrand. Von da dann ins Schnaakenmoor. Pause gemacht, etwas gestärkt, dunkle Wolken gesehen, schnell noch kurz hintern Busch und weiter Richtung südwest gefahren.

Und dann kam wieder eine geteerte Strasse durchs letzte Waldstück,die uns scheinbar nach Rissen bringen sollte. Wir fuhren also wieder so vor uns hin und ich entdeckte vor uns eine freundliche Reiterin, die von ihrem Pferd über die Strasse getragen wurde. Ich hielt kurz an und fragte sie kühn nach dem Wege.

Mit einem bezaubernden und Butter zum schmelzen bringenden Blick wieß sie uns den Weg.

Nachdem Musty und ich unsere heruntergefallenen Kinnladen wieder hochgeklappt hatten, fuhren wir wie auf Wolken weiter. Jetzt weiß ich auch, warum sich im Buttermoor keine Butter mehr befindet!

Die wieder ständig vorbeifahrenden Autos holten uns wieder in die Wirklichkeit zurück und wir ritten wenig später durch Rissen. Einen Teil der Strassen kannte ich noch vom letzten mal und so hatten wir auch bald den Rissener Bahnhof erreicht.

Von dort aus nahm uns freundlicherweise ein Zug mit nach Altona zurück

Seltsamer Weise ist mein Plan damit aufgegangen. Und Spass gemacht hatte es auch!

 

                                                                           Euer rasender Reporter Thomas

 

Ps: Vergesst meine Schreibfehler !    ........Ich weiß selbst nicht,wo sie sind  .........

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