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Thomas Rieckhoff 42 articles

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Die Tour ins Reich des Himmelsmoores

Es war einmal.....vor nicht all zu langer Zeit (Karfreitag des Jahres 2014 ), da machten sich vier tapfere Männer und eine liebreizende, ebenfalls tapfere Frau mit ihren Stahlrössern auf den gefährlichen Weg  ins Himmelsmoor. Und ich war einer von ihnen.

Der harte Kern unserer Truppe bestand wieder aus Ritterin Valda von der Pamallie, Ritter Jens von den Bergdörfern, Ritter Mustius aus dem Morgenlande, Ritter Carsten von den Eidelstädten und meiner Wenigkeit, Ritter Thomas aus der Gerberburg.

Wir alle hegten den gemeinsamen Plan, einen sicheren Weg durch das Himmelsmoor zu finden und die Flanken vor Drachen und den listigen Moorgnomen zu sichern. Und weil er am ortskundigsten war, hatte Ritter Carsten die Führung unserer Gruppe.

Er führte uns also über eine Bundesstrasse an deren Rand wir fuhren,um nicht von einer der vorbeiziehenden Stahlkutschen überrollt zu werden. Es wurde die Hölle. Immer, wenn eine Kutsche sich mit ohrenbetäubenden Lärm näherte, musten wir ein riskantes Ausweichmanöver fahren, um unser Leben zu schützen. Die schwarzen Fahrer dieser Kutschen kennen keine Gnade.

Nach einer ganzen Weile erreichten wir wohlbehalten die kleinen Dörfer und wahren zunächst in Sicherheit

Ein befestigter Feldweg führte uns an grünen Wiesen und Feldern vorbei. Einzelne Gehöfte säumten hier und da unseren Weg. Eine fast schon bedrückende Stille schloss sich über uns. Das bedeutete...das Moor! Es musste in der Nähe sein.

Wir machten eine kurze Pause und Ritter Carsten klärte uns noch schnell über die im Moor lauernden Gefahren auf. Wir machten sogleich einen Schlachtplan und fuhren vorsichtig in Gefechtsformation weiter, immer auf der Hut vor böswilligen Angreifern!

Der Himmel verdunkelte sich, Krächzender Vogelgeschrei und ein unheimlich säuselnder Wind, und....Modergeruch!      Wir wahren am Ziel, Dem Himmelsmoor!  Ein mystischer Ort, der vor uns seine Pforte öffnete.

Wir befuhren einen der befestigten Wege, nahe am Sumpf, in dem es gefährlich blubberte. Wir sicherten die Flankenund hielten Ausschau nach den Moordrachen. Zum Glück ist uns keiner begegnet.  Wir fuhren auf einen Aussichtspunkt. Von hier konnte man das gesammte Moor überblicken. Eine faszinierende Landschaft tat sich vor unseren Augen auf. Große braune Abbauflächen, wachsende und absterbende Birkenwäldchen, große Wasserflächen und der Sumpf! In der Ferne waren ein paar Grauflugdrachen zu sehen, die auf Nahrungssuche wahren. Sie stellten aber keine ernste Gefahr dar,da sie uns weder gesehen  noch gewittert hatten.

Fest entschlossen, mit der Waffel in der Hand und gemeimsahmen Mutes erklimmen wir später auch den zweiten Aussichtspunkt!  Aber auch von hier war keine Gefahr mehr zu sehen. Angesichts unseres erscheinens hatte sich die Moorgnome scheinbar kampflos zurückgezogen und uns das Areal überlassen!

Mit einer gewissen Erleichterung konnte unser kleiner Trupp also den Weg völlig unbehelligt weiter fortsetzen.

Wir verließen das Moor auf der Südseite und verspührten so einen Kaffeedurst und Hunger auf lecker Torte! Wir mussten also Einkehr halten.  Und das taten wir später in der uns schon bekannten Wulfsmühle im Tal des Pinneberges.  Auf der Strasse dorthin währe Ritter Mustius beinahe mit einem entgegenkommenden Stahlrossfahrer zusammengeprallt. In einem wohl unachtsamen Moment hatte er ihn nicht bemerkt. Ritter Mustius konnte im letzten Augenblick ausweichen! ..Na Gottseidank, sonst währe seine Rüstung sicher stark verbeuelt gewesen!

Wir wurden später freudig von der Wirtin und dessen Magt begrüsst und man führte uns gleich an einen schweren Eichentisch, an dem wir fürstlich bedient wurden.

Nachdem wir alle ausgibig gespeisst hatten, zahlten wir unsere Zeche, sagten tschüss, und wollten auf unsere Stahlrösser, aber der Himmel öffnete seine Pforten und schickte uns einen schaurigen Schauer!

In einem Unterstand zogen wir unsere Regenausrüstung an, und warteten noch einen Moment. Ein Fremder Radritter gesellte sich noch kurz zu uns, bis er seinen Weg fortsetzte und wieder im schwächer werdenden Regen verschwand.   Auch wir machten uns wieder auf den Heimweg und fuhren siegreich zurück in die Hammaburg, wo wir umjubelt begrüsst wurden (von wehn auch immer )

Es wahr mir wieder eine Ehre, an Eurer Seite geritten zu haben!  Vielen Dank für die Tour Ritter Carsten!

                                                      ENDE                  Euer rasender Reporter Thomas

 

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