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Thomas Rieckhoff 42 articles
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Der ungeplante Alster-Ausritt

Heute,nach einer erfolglosen Suche nach einem Rücklicht für meinen Oldtimer habe ich noch kurzentschlossen einen kleinen ,ungeplanten Abstecher an die Aussenalster gemacht. Ich wollte einfach noch ein wenig Ruhe tanken,bevor es wieder heimwärts ging.  Und der Moment war günstig,denn fast alle Bürger hamburgs waren wohl zu diesem Zeitpunkt vor dem Bildschirmen ,um das Fußballspiel Deutschland-USA zu verfolgen.

Ich dagegen setzte mich auf eine Bank am Uferweg der Alsterparkanlage. Es war fast leer hier. Nur ein paar Jogger liefen schwitzend und schnaubend an mir vorbei. Sehr glücklich sahen die jedenfalls nicht aus.

Ich genoss erst mal einen Schokoriegel und das herrliche Panorama des großen Teiches vor mir. Und vor allem.....diese Ruhe hier....

Nach einer ganzen Weile stieg ich wieder auf meinen Wanderer und fuhr noch ein Stückchen den Parkweg entlang....bis ich zum Fähranleger "Fährdamm" kam. Da stieg ich ab,packte meine Kamera aus und fotografierte ein paar Alsterdampfer,die mir gerade vor meiner Nase herumschwammen. Ich schwenkte mit der Kamera und bemerkte einen kleinen Schwarm frecher Spatzen,die sich an einer nah gelegenen Gaststätte mit Kuchen und Kekskrümeln versorgte. Einige dieser kleinen Kerle nahmen direkt vor mir ein Staubbad auf dem Weg.Das sah richtig putzig aus, wie meine kleinen gefiederten Freunde alle Federn von sich spreitzten um möglichst flach auf den Boden zu kommen und sich vollzustauben.

Ich beobachtete dieses muntere Treiben noch einen Moment......und plötzlich wahren alle wech !

Ich fuhr dann wieder ein Stück zurück und entdeckte am Wegesrand eine ganze Graugänsesippe,die gerade dabei war,den Rasen abzumähen....zumindestens sah es so aus. In wirklichkeit zupften sie aber die kleinen Blättchen zwischen den Grashalmen heraus.

Ich gesellte mich einfach zu ihnen. Sie liessen sich von mir in keinster Weise von ihrem grasen abhalten,obwohl ich mir es direkt in ihrer Mitte gemütlich gemacht hatte. So konnte ich sie in aller Ruhe ablichten und so eine art Konversation führen,indem ich sie einfach nachäffte. Ich kam mir vor wie Amy und die Wildgänse.( Zum Glück war kein Mensch in der Nähe)

Aber irgendwann hatten die Tiere wohl genug von mir und alle watschelten zu einem Teich,der sich neben mir befand.

Auch ich bestieg meinen Wanderer und machte mich langsam wieder auf den Heimweg

 

                                                        Euer rasender Reporter Thomas

 

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