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Fahrradschaltung

    • 1 posts
    March 6, 2011 10:30 AM CET

    Welche Fahrradschaltung ist besser: Nabenschaltung oder Kettenschaltung?

    Was sind die Unterschiede?

  • March 6, 2011 11:04 AM CET
    Beide Arten der Schaltungen sind gut auf seine Weise. Es kommt drauf an wie und unter welchen Voraussetzungen das Fahrrad genutzt wird. Im folge eine kurze Überlegung:
    Die Nabenschaltung ist durch ihre geschlossene Bauweise Wartung und verschleißarm. Manche finden auch die Rücktrittbremse nützlich. Außerdem ist die Kette durch die seitlich starre Verbindung weniger von Verschleiß betroffen. Dafür ist sie, wenn sie mal dann doch gewartet werden muss, schwieriger zu pflegen, außerdem ist sie schwerer.

    Die Kettenschaltung hingegen ist durch ihre offene Bauweise leicht zu warten, die Übersetzungen können einfach durch andere Kombinationen der Ritzel Kassette verändert werden, was für sportliche Fahrer wichtig ist. Außerdem ist die Kettenschaltung leichter. Dafür ist sie aber auch durch das fehlende Gehäuse wartungsintensiver, es setzt sich schneller Schmutz an, die Kette verschleißt schneller und muss dementsprechend auch häufiger ausgetauscht werden.
    • 1 posts
    March 15, 2011 9:33 PM CET
    die gute alte rohloff ist das beste was ich kenne da geht nix drüber
  • March 19, 2012 9:29 PM CET
    Ich habe die Rohloff-Nabe in meinem MTB (Trek Remedy 7, All Mountain). Neben den erwähnten Vorteilen kann man immer schalten, auch unter Last und im Stand. Als Nachteil empfinde ich, dass man keine Schalthebel verwenden kann. So muss ich oft eine Hand zum umgreifen kurz vom Lenker nehmen, was im Gelände stört. In einem Artikel habe ich gelesen, dass keine Schalthebel verwendet werden können, weil der Zug zwischen benachbarten Gängen zu viel bewegt werden muss.

    Außerdem hatte ich das Ding nach 6000 km so kaputt, dass das ganze Innenleben ausgetauscht werden musste (auf Garantie/Kulanz), weil die Nabe Öl verloren hatte.

    Würde ich die Rohloff Nabe im nächsten Rad wieder einbauen (lassen)? Bei einem Trekking-Rad auf jeden Fall. Bei einem MTB bin ich mir nicht sicher. Wenn ich mit dem anderen MTB mit Kettenschaltung unterwegs bin, dann muss ich darauf achten, dass ich vorausschauender schalte, z.B. wenn ich anhalte oder bei starken Steigungen.

    Leider kann man noch nicht allen Komfort in einer Schaltung haben.
    • 13 posts
    March 24, 2012 10:18 AM CET
    es kommt auf das einsatzgebiet und die bandbreite der übersetzung sowie das gewünschte gewicht an welche schaltung man wählen sollte.
    wenn das rad und damit auch die kette starken erschütterungen ausgesetzt ist z.b. im downhill empfiehlt sich ein getriebe oder eine nabenschaltung. oder eben ein gute kettenführung an der kurbel. im dirt. oder streetberich fähr man singlespeed wegen der starken kettenschläge beim springen. im rennradberich fährt man nicht umsonst kettenschaltung - das gewicht ist noch unantastbar! ich bin nach wie vor verfechter von herkömmlicher kettenschaltung - einfache montage, einstellbarkeit und geringes gewicht und haktbarkeit bei guter pflege, nachteile sind die evtl. springende kette und die verschmutzung/reinigung der schönen schwarzen kette :-D
    Tipp: kurze schaltwerke fahren, damit ist die kette unter einer höheren spannung und insgesamt kürzer - das reduziert auch eine springende kette.
    die schaltwersspannungen sind bei sram höher als bei shimano und die kompatibilität und schaltpräzision ist ebenfalls bei sram besser gegeben.
    hoffe ich konnte ein paar gute tipps geben :-)
    • 13 posts
    March 24, 2012 10:20 AM CET
    Rohloff ist mit einem eingehaltenen wartungsplan(ölwechsel ect.) eine einwandfreie lösung für den nicht ganz so gewichtsverliebten biker. im downhillberich keine seltenheit und funktioniert da auch wunderbar...